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Tradition auf neuen Wegen

Die Talbot Services GmbH ist ein junges und dennoch traditionsbasiertes Unternehmen im Bereich des Schienenfahrzeugbaus. Unsere Kompetenz und Flexibilität innovative, marktgerechte Lösungen umzusetzen, beruht auf der ausgewogenen Mischung von 183 Jahren Aachener Schienenfahrzeuggeschichte und den frischen Visionen einer neuen Generation TALBOT.

Das ursprüngliche Familienunternehmen Talbot wurde 1838 gegründet und wurde bis 1995 in fünfter Generation von der Gründerfamilie geführt.

Die Talbot Services GmbH hat den Standort im Juli 2013 von Bombardier übernommen. Somit verstehen wir uns als neue Generation Talbötter, die Tradition und Zukunft verbindet.

Unser Dienstleistungsangebot umfasst als Partner der Schienenfahrzeugindustrie sowohl den Neubau von Personenzügen inklusive Inbetriebnahme wie auch die Instandhaltung, Reparatur und Modernisierung von Schienenfahrzeugen jeglicher Art. Ob Personen-, Triebfahrzeuge oder Lokomotiven (Diesel- und Elektroantrieb), wir verfügen über die notwendige Infrastruktur, um sämtliche Arbeiten ausführen zu können. Das Know-how der erfahrenen Belegschaft und die Zertifizierung nach ISO 9001 ist Garant für die hohe Qualität der ausgeführten Arbeiten. Mobilität ist der Antrieb der Talbot Services GmbH. So ist die Erweiterung des Portfolios um den Bau von Elektrofahrzeugen ein Schritt auf neuen Wegen. In Zusammenarbeit mit der StreetScooter GmbH wird z.Z. die Vorserie für einen Großauftrag gebaut.

1835 fuhr die erste Eisenbahn in Deutschland.

1838 wurde die Waggonfabrik Talbot von Hugo Jakob Talbot und einem belgischen Kutschfabrikanten gegründet.

Als ersten Auftrag produzierte Talbot zweihundert Personen- und Güterwagen für die Rheinische Eisenbahngesellschaft, die von ihrer Konstruktion noch sehr stark an alte Postkutschen erinnerte.

Bis 1995 wurde das Unternehmen in fünfter Generation von der Gründerfamilie geführt. In dieser Zeit erweiterte sich die Produktpalette der im Haus entwickelten und gebauten Fahrzeuge vom modernen Spezialgüterwagen bis hin zum zukunftsorientierten Personenwagen und Triebzügen.

1995 wurde das Unternehmen durch die Bombardier Inc. /Bombardier Transportation übernommen.

In den Folgejahren wurde der Standort zum Kompetenzzentrum für Endausbau und Endprüfung von Schienenfahrzeugen umstrukturiert.

Ein Meilenstein in der Firmengeschichte war die Entwicklung des Regional-Triebzuges TALENT (TALbot ENTwicklung). Der von 1994 bis 1996 innerhalb von 18 Monaten entwickelte und gebaute, mehrteilige Triebzug war auf den  Regionalbetrieb und Nahverkehr ausgelegt.

500 Einheiten wurden weltweit an verschiedene nationale und private Betreiber geliefert.

Sowohl von den Betreibern, als auch von den Fahrgästen wird der TALENT sehr positiv angenommen, nicht zuletzt wegen seiner ausgesprochen hohen Verfügbarkeit (Zuverlässigkeit) im Fahrgastbetrieb.

Standort Aachen

Das im Herzen der Euregio gelegene Aachener Unternehmen Talbot Services GmbH ist Teil des Dreiländereckes, Deutschland, Niederlande und Belgien. Die sehr gute Autobahnanbindung (A544/1,2km, A4/3,0km, A44/5,9km) zum Werk macht die Wege unserer Serviceteams zu Ihnen schneller.

Ebenso ist jegliche Anlieferung von Teilen und Baugruppen bis hin zum Schwerlastgut für die Logistik unkompliziert möglich. Sollten Sie eine Anlieferung per Schiene bevorzugen, ist dies über unseren direkten Bahnzugang selbstverständlich.

Unser Gleisanschluss kann natürlich auch für die An- und Ablieferung von Schienenfahrzügen bis zu einer gesamt Länge von 170 Metern genutzt werden.

Neubau

Im Bereich der Neubaufertigung übernehmen wir gerne für Sie den Ausbau Ihrer Schienenfahrzeuge in unserem Hause. 

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Angefangen mit der Fertigung von Rohbaugruppen im Rahmen der DIN EN 15085-2, Lackierarbeiten, sowie der Baugruppenfertigung von Elektrokomponenten und Kabelkanälen, über den Endausbau der einzelnen Wagenkästen bis hin zur Zugbildung, sowie statische und dynamische Inbetriebnahme der Fahrzeuge, bieten wir Ihnen ein umfassendes Dienstleistungsangebot. Unsere Infrastruktur bietet nahezu alle Möglichkeiten. Das Handling unterschiedlicher Fahrzeugarten, ob Reisezug, S-Bahn, Straßenbahn, Hochbahnen oder auch Doppelstockfahrzeuge, ist für uns tägliches Geschäft. Als flexibler Dienstleister sind wir in der Lage Ihnen auch Arbeiten außerhalb des Schienenfahrzeugbaues anzubieten. Zurzeit fertigen wir im Auftrag für die StreetScooter GmbH 50 Elektro-PKWs, als Vorserienfahrzeuge für die Flotte der Deutschen Bundes Post AG.

Gerne bauen wir auch auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Sonderkonstruktionen im und außerhalb des Schienenfahrzeugbaues.

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Wartung

Damit Ihre Fahrzeuge stets eine hohe Verfügbarkeit haben, sorgen wir durch ein optimales Wartungspacket für einen reibungslosen Ablauf in Ihrem Betrieb.

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Service und Instandhaltung Ihrer Schienenfahrzeugen und Drehgestellen in Teilen, im Ganzen und nach Bedarf wird von unserer hochmotivierten und flexiblen Mannschaft durchgeführt. Selbstverständlich führen wir auch Hauptuntersuchungen nach §32 der Eisenbahnbetriebsordnung, als auch Revisionen und Wartung durch. Unsere Jahrzehnte lange Erfahrung und unsere technische Kompetenz ermöglichen uns die Wartungsabläufe so zu optimieren, dass sich die Stillstandzeiten reduzieren.

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Reparatur und Modernisierung

Wir führen Unfallreparaturen von Reisezug, S-Bahn , Straßenbahn , Loks, Drehgestellen und Baugruppen durch.

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Aufgrund der langen Erfahrung können wir eine schnelle Inbetriebnahme voran treiben, damit Ihre Fahrzeuge so schnell wie möglich wieder zum Einsatz kommen. Im Refurbishment bieten wir den  Umbau und die Aufbereitung aller Fahrzeugtypen an, was zu einer deutlichen Komfortverbesserung führt. 

Ebenfalls haben wir Konzepte entwickelt für ein Spezialrefreshing von Altfahrzeugen, um diese auf den heutigen Stand der Technik zu bringen und tragen somit zur Verlängerung bzw. Verdoppelung der Fahrzeuglebensdauer bei und garantieren damit eine nachhaltige und höchst wirtschaftliche Lösung für alle Betreiber. Sollten bei Ihren Reparaturfahrzeugen auch Lackierarbeiten nötig werden, können wir diese in unseren Lackieranlagen direkt durchführen. Ob Komplett- und Teillackierungen in unserem Lackierzentrum mit 2 Lackierkabinen für Fahrzeuge bis 30 Meter Länge ist alles möglich. Selbstverständlich übernehmen wir auch Restaurationsarbeiten von historischen Fahrzeugen.

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Service vor Ort

Wir betreuen Ihre Fahrzeuge auch gerne während Ihrer betriebsbedingten Stillstandszeiten  bei Ihnen vor Ort.

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Den reibungslosen Ablauf Ihres Betriebes gewährleisten wir durch unsere Servicemitarbeiter, die mit Ihren mobilen Werkstätten 24 Stunden 365 Tage im Jahr für unsere Kunden bereitstehen. Die Durchführung von Retrofitprogrammen für Privatkunden und Hersteller gehören zu unserem Tagesgeschäft. Durch unsere kontinuierliche Produkt- bzw. Projektbegleitung bieten wir nicht nur Störfallbehebungen, sondern auch konstruktive Lösungen für dauerhafte Fehlerminimierung an.

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Engineering Leistung

Schon in der Konstruktionsphase sind wir für Sie ein qualifizierter Partner.

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Unsere Kernkompetenz ist das Systemengineering und die Integration der Komponenten in Fahrzeuge. Der Schwerpunkt unserer Dienstleistungen erstreckt sich derzeit auf die Konstruktion von Bremse inkl. Verrohrung, Klimaanlagen, Innen- und Außentüren, Klapptritte, Schiebetritte, Rampen, Fenster und Wagenübergänge, wo ein Team von Systemingenieuren und Systemintegratoren das System spezifizieren und in das Fahrzeug integrieren kann.

Auch im Bereich der behindertengerechten Auslegung von Fahrzeugen (TSI-PRM) sind unsere Mitarbeiter sehr erfahren. Vorhandene Fahrzeuge können umgerüstet und für den weiteren Betrieb fit gemacht werden, zum Beispiel durch den Umbau vorhandener Mehrzweckbereiche in behindertengerechte Bereiche mit TSI-PRM gerechten WC Zellen, mit und ohne Bioreaktor, sowie den dazugehörigen Rollstuhlplätzen. Modernisierung bestehender Fahrzeuge durch neue Sitzlandschaften und unterschiedlichen Varianten der Fahrgastinformation. Steigerung der Fahrgastsicherheit durch den Einbau von Videoüberwachungsanlagen und modernen Sprechstellen sowie dem Umbau der Türbereiche auf den Stand der heutigen Technik. 

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Infrastruktur Bereitstellung

Sie können auf unserem 145.000 qm großen Gelände für Ihre Zwecke Infrastruktur einzeln anmieten oder Sie entscheiden sich für ein komplettes Servicepaket inkl. Personal.

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Folgende mögliche Infrastruktur steht bei uns zur Verfügung:

  • Statische und dynamische Inbetriebsetzung
  • 300 m Teststrecke für Elektrotriebzüge und Straßenbahnen
  • Spannungsbereiche: 15 KV 16 ²/3 Hz , 750 V DC, 1500 V DC
  • Große Prüfhalle: Gesamt L 180m, Gruben L 175m
  • Kleine Prüfhalle: Gesamt L 122m, Gruben L 117m
  • Gleisanschluss an das DB Netz
  • Gleisradien von 100 bis 190m
  • Schiebebühnen für den Transport kompletter Waggons
  • Gleise mit Gruben und Dacharbeitsbühnen
  • Luftkissenanlage für den schienenlosen Transport bis 100t
  • Achswaage
  • Dichtigkeitsprüfanlage inkl. Wasserwiederverwertung
  • Lackieranlagen inkl. Gefahrstofflager
  • Sandstrahlanlage
  • Produktionshallen mit Krananlagen, Lagerflächen
  • Komplett eingerichtete Maschinen-Schreinerei
  • Werkstatt für Vorrichtungsbau und Werksinstandhaltung
  • Eigenes Heizkraftwerk, Druckluftanlage

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Harsco 13

Neubau von Erhaltungsfahrzeugen für den Gotthard-Tunnel in der Schweiz. Die Fahrzeuge werden von uns im Auftrag für die Harsco Rail GmbH gefertigt.

Das jeweilige Fahrzeug verfügt über ein Werkstatt- und Mannschaftsmodul mit Küche und Toilette für den Tunneleinsatz.Diese Fahrzeuge wurden auf Kundenanforderung für die SBB konstruiert und sind für den speziellen Anwendungsbereich im und außerhalb des Tunnels gebaut.

Kunde Harsco Rail GmbH
Einsatzgebiet/Region Gotthard- Tunnel Schweiz
Fahrzeugbezeichnung Erhaltungsfahrzeuge

Talent Classic BR 644

Die in Aachen entwickelten und gebauten Talent-Fahrzeuge der Baureihen 643/644 finden nach über 500 produzierten Einheiten den Weg zurück an Ihren Entstehungsort und werden für diverse Betreiber durch eine Hauptuntersuchung (Eisenbahn-Tüv) wieder fit für die nächsten 8 Jahre gemacht.

Kunde Deutsche Bahn
Einsatzgebiet/Region Deutschland
Fahrzeugbezeichnung Talent Classic BR 644

Straßenbahnen

In den letzten Jahren haben diverse Stadtbahnbetreiber unsere Dienstleistungen für Unfallreparatur, Umbau, Sanierung sowie Komplettrestaurierungen in Anspruch genommen. Hierbei werden alle gängigen Straßenbahnen bei uns im Hause bearbeitet. Selbstverständlich helfen wir unseren Kunden auch vor Ort, bei der Lösung Ihrer Aufgaben. Derzeit werden bei der Talbot Services GmbH fünf unterschiedliche Straßenbahnprojekte durchgeführt.

Kunde Städte
Einsatzgebiet/Region Deutschland
Fahrzeugbezeichnung Straßenbahnen

Traxx Lokomotiven

Seit der Gründung der Talbot Services im Jahre 2013 haben in unserem Werk mehr als 200 Lokomotiven der Baureihen 185 /186 verschiedene Wartungsdienste erfahren. Das Spektrum geht von kleinen Revisionen und Unfallreparatur bis hin zur Hauptuntersuchung.

Die hervorragende Teamarbeit zwischen der Firma Railpool und der Talbot Services GmbH ist Garant für hohe Qualität und Termingerechte Auslieferung zum Einsatzort.

Kunde Railpool
Einsatzgebiet/Region Deutschland
Fahrzeugbezeichnung Traxx Lokomotiven

Fahrzeugköpfe

In den letzten vier Jahren haben wir eine Vielzahl von Fahrzeugkopf – Reparaturen an den verschiedenen Fahrzeugtypen durchgeführt. Im Stahl als auch für den GFK Bereich wurde eigens ein Team von Spezialisten zusammengestellt. Die Hochqualifizierten Mitarbeiter führen selbstverständlich auch Teilreparaturen am Fahrzeug durch ohne den Fahrzeugkopf zu lösen.

Kunde Städte
Einsatzgebiet/Region Deutschland
Fahrzeugbezeichnung Straßenbahnen

Streetscooter

Elektrisch. Die Zukunft der Transporter.

Für die Zustellung im urbanen Umfeld bieten wir die Kombination aus Ökonomie und Ökologie: der WORK ist die intelligente Antwort auf Ihre Anforderungen bei Kosteneffizienz, Ergonomie und Nachhaltigkeit.

Kunde Deutsche Post
Einsatzgebiet/Region Deutschland
Fahrzeugbezeichnung Streetscooter

News

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Flixtrain startet Aufholjagd
Nach der Corona-Pause lässt Flixtrain wieder seine Züge fahren – mit modernisierten Wagen und neuen Verbindungen. Von den Coronahilfen dürfe jedoch nicht allein die Deutsche Bahn profitieren, fordert FlixMobility-Geschäftsführer André Schwämmlein im Gespräch mit Tagesspiegel Background.
Hermann Schmidtendorf
Flixtrain, das private Fernzugangebot des Münchner Verkehrsunternehmens FlixMobility, kommt am 20. Mai wieder auf Deutschlands Schienen. Die Streckenanzahl wird verdoppelt, ab dem 17. Juni soll es erstmals auch eine Nachtverbindung Hamburg-Berlin- München geben. Bis zu acht mal täglich werden die grünen Züge ab dem 27. Mai zwischen Leipzig, Berlin und Hamburg fahren. Neu hinzu kommt ab dem 18. Juni auch die Strecke München-Frankfurt.
Dazu wurden bei Talbot Services in Aachen die bisher eingesetzten Reisezugwagen grundlegend entkernt und modern wieder aufgebaut, erfuhr Tagesspiegel Background von Flixtrain. Dadurch entsprechen die Wagen den technischen Anforderungen, um alle Trassen effektiver nutzen zu können, die Züge seien dadurch auf der Strecke Berlin- Hamburg „in etwa so schnell wie die ICEs unseres Mitbewerbers“, sagt André Schwämmlein, Geschäftsführer und Mitgründer von FlixMobility. „Wir bringen zusätzliche Züge auf die Schiene und wollen ein klares Zeichen setzen: Zugfahren muss für alle möglich sein.“
Am 21. März und dann erneut am 3. November 2020 hatte Flixtrain den Zugverkehr wegen der Corona-Lockdowns vorläufig eingestellt. Das sei dem Unternehmen nicht leichtgefallen, so Schwämmlein, man habe aber sofort eine Entscheidung treffen müssen. Dass der Fernverkehr der Deutschen Bahn ohne Reduzierung an seinem Fahrplan festhielt, habe ihn gewundert. Außerdem ist er verärgert über die überraschende Entscheidung der Politik im April, die Trassenpreise im Fern- und Güterverkehr nun doch zu senken. „Wir haben seinerzeit klare Signale von der Bundesregierung erhalten, dass die Trassenpreise nicht gesenkt werden“, so Schwämmlein. „Unter diesen Umständen war es uns

wirtschaftlich nicht möglich, den Betrieb aufrechtzuerhalten.“ Mit dem Wissen von heute hingegen wäre Flixtrain 2020 weitergefahren.
Bruch mit dem Partner Leo Express
Für eine kurze Zeit hatte die Deutsche Bahn danach Flixtrain-Fahrkarten in ihren ICE- Zügen akzeptiert – bemerkenswert, waren doch beide Unternehmen in der Vergangenheit stets als Konkurrenten aufgetreten und hatten auch keine Zusammenarbeit angestrebt. Die Zeit im Wartestand war für Flixtrain schwierig, es kam zum Bruch mit dem vormaligen Partner Leo Express, der gerne weitergefahren und zumindest kleinere Einnahmen generiert hätte.
Immerhin konnte FlixMobility die Zeit nutzen, um seinen Wagenpark aufzumöbeln. Alle Flixtrain-Züge haben jetzt ein komplett überarbeitetes Innenleben mit neuen Sitzen, Steckdosen am Platz, modernisierten WCs, WLAN und ein kostenloses Entertainment- Angebot. Sitzplätze werden ohne Aufpreis reserviert. Außerdem werden alle Flixtrain-Züge mit 100 Prozent Ökostrom betrieben, betont das Unternehmen. Für eine sichere Fahrt während der Pandemie hat Flixtrain zudem umfangreiche Hygienemaßnahmen implementiert.
Als die Regierung den ersten Lockdown verkündete, fuhr die DB-Fernverkehrssparte Verluste ein. Flixtrain ist aus Sicht von Schwämmlein jedoch ebenso Opfer der Pandemie, weil ein Weiterbetrieb nicht möglich gewesen sei. Die von der Bundesregierung angekündigten Erleichterungen bei den Trassenzugangspreisen dürften deshalb nicht nur DB Fernverkehr zu Gute kommen, sondern auch privaten Mitbewerbern wie Flixtrain. Diese Forderung werde unterstützt von mofair, dem Interessenverband privater Verkehrsunternehmen im Schienenpersonenverkehr. Schwämmlein: „Jetzt kommt es drauf an, dass die sogenannte Branchenlösung auch als eine solche umgesetzt wird.“ Es dürfe keine einseitige Beihilfe für die Deutsche Bahn geben, sondern allen Wettbewerbern müsse geholfen werden.
Wer profitiert von den Trassenpreissenkungen?
Tatsächlich hatte sich die Bundesregierung zunächst gesträubt, den Schienenfernverkehr zu entlasten. Mit Blick auf die geforderte Trassenpreissenkung sagte CDU- Verkehrsstaatssekretär Enak Ferlemann, angesichts der für den ÖPNV gewährten und

von der EU-Kommission schon notifizierten Hilfen bestünde bei einer Senkung der Trassenpreise, die dann auch für den ÖPNV gelten würde, „die Gefahr einer Überförderung“. Da es im Fernverkehr ohnehin kaum Wettbewerb gebe, würde eine Senkung nur der DB AG zugutekommen.
Prinzipiell gilt in Deutschland die Regel, dass Personenfernverkehr durch seine Anbieter eigenwirtschaftlich durchgeführt wird. Deshalb haben diese keinen Anspruch auf staatliche Corona-Hilfe. Am 20. April hatte das BMVI jedoch in einem Schreiben an Abgeordnete des Bundestages angekündigt, dass es Trassenpreissenkungen für die eigenwirtschaftlichen Personen- und Güterverkehre geben solle. Bis Jahresende soll die Nutzung des bundeseigenen Schienennetzes in Deutschland nur noch zwei Prozent der normalen Sätze betragen. Diese Erleichterung gelte auch rückwirkend ab März 2020. Details wird eine derzeit erarbeitete ministerielle Verordnung festlegen. Flixtrain fordert, dass diese rückwirkende Erleichterung auch eingestellten Zugverbindungen gewährt wird.
Mofair-Präsident Tobias Heinemann ist sich sicher: Schaden sei bei allen Bahnen entstanden, man könne nicht nur jene finanziell begünstigen, die weitergefahren seien: „Dann hätte es entweder Ausschreibungen für die Leistungen geben müssen. Oder es gibt jetzt Entschädigungen für alle.“ Ein denkbarer Ansatz wäre, nicht nur die gefahrenen, sondern die zugewiesenen Trassen als Berechnungsbasis heranzuziehen. Diese Vorgehensweise sei mit EU-Recht vereinbar.
Warnung vor „Kannibalisierung“ des Regionalverkehrs
Für Verwunderung sorgte bei Flixtrain auch, dass die Deutsche Bahn trotz Verlusten durch die Pandemie vom 8. September bis 1. November 2020 für Reisen bis April 2021 ein „Super Sparpreis Young“-Angebot auflegte. Damit konnten Kund:innen bis einschließlich 26 Jahre Tickets für ICE- und IC-Fahrten ab 12,90 Euro erstehen – die DB Fernverkehr sprach selber von einem „Taschengeld-Preis“.
Flixtrain und mofair warnen auch vor einer möglichen „Kannibalisierung“ des durch die Länder geförderten Regional-Zugverkehrs. Immer wieder sind ICE-Fahrkarten auf manchen Strecken günstiger als der dort fahrende öffentlich bestellte und bezuschusste Regionalzug. So lagen am 19.12.2020 auf der Strecke München-Nürnberg die Sparpreise für den ICE bei 19,90 Euro und beim entsprechenden Regiozug bei 22 Euro. Und Potsdam-

Magdeburg kostete am 7.12.2020 nur 17,50 Euro im IC gegenüber 25,30 Euro im Regionalverkehr.
Zum Neustart lockt auch Flixtrain erst einmal mit Niedrigpreisen – Karten gibt es im Vorverkauf ab 4,99 Euro. Außerdem werden zahlreiche neue Städte an das Flixtrain- Netzwerk angeschlossen, darunter Aschaffenburg, Bremen, Erlangen, Gütersloh, Jena, Kiel, München und Nürnberg. Der Zugverkehr wird in Kooperation mit den privaten Zugbetreibern SVG, IGE sowie UEF angeboten.
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Flixtrain goes Sweden
Gestern wurde der Wagenpark für Schweden nach Schweden überführt.
Der Verkehr startet auf der Linie Stockholm - Göteborg.
Wir weiten damit nun auch den Fullservice der Wagen nach Schweden aus. Dazu haben wir in Schweden einen starken lokalen Partner. Die Fa. NTT
Wir freuen uns auf den Verkehrsstart
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Achim Damitz Yasmin La Yannik Andres

nou daar kan heel zweden in een keer mee op reis😁

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